Anerkennung und Dank der Stadt Wuppertal


Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik erhielten Michael Hohagen, Karlheinz Raufeisen und Ingrid Rode (v. l. n. r. mit Oberbürgermeister Peter Jung) in dieser Woche die Ehrennadel der Stadt Wuppertal in Bronze. (Fotos: ww)

Politiker erhielten Ehrennadel für langjährige ehrenamtliche Arbeit

(von Wolfgang Wohlers) (Ro.)
„Kommunalpolitik wäre nicht möglich, wenn sich nicht Menschen ehrenamtlich bereit fänden, die Arbeit zu tun“, betonte Oberbürgermeister Peter Jung anlässlich einer kleinen, aber feinen Feierstunde im Wuppertaler Rathaus am Montagnachmittag. Kommunalpolitik bedeute bei leerer Kasse der Stadt, mit kleinen Schritten etwas zu bewegen, wobei sich kaum jemand ein Bild davon mache, wie viel Arbeit auf die Kommunalpolitiker zukomme, meinte das Stadtoberhaupt, das auch darauf hinwies, dass Kommunalpolitiker, anders als ihre Kollegen in Bund und Land, in ständigem Kontakt mit den Bürgern und in deren ständiger Kritik stehen.

Angesichts oft neben der poltischen Arbeit ausgeübter weiterer Ehrenämter stellte Peter Jung fest: „Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres städtischen Lebens.“

Als Dank und Anerkennung für lange Jahre ehrenamtlicher Arbeit verlieh er danach fast 40 Stadtverordneten und Bezirksvertretungsmitgliedern eine Ehrennadel der Stadt, je nach Dauer des Engagements in Bronze, Silber oder Gold.

Unter den Geehrten befanden sich auch drei Mitglieder der Ronsdorfer Bezirksvertretung (BV). Jeweils eine Ehrennadel in Bronze erhielten Ingrid Rode (insgesamt 18 Jahre in BV und Stadtrat), Michael Hohagen (insges. 16 Jahre BV-Arbeit und Stadtrat) und Karlheinz Raufeisen (18 Jahre in der BV Ronsdorf).

Auch die Spitzenreiter unter den Empfängern der goldenen Ehrennadel sollen erwähnt werden: Klaus Kriesche (38 Jahre in der BV, gleichzeitig 35 Jahre im Stadtrat) und Klaus Gericke (38 Jahre im Stadtrat).

Nachdem Bezirksbürgermeister Lothar Nägelkrämer von der Ehrung berichtet hatte, wurde in der Sitzung der Ronsdorfer Bezirksvertretung am Dienstag darauf hingewiesen, dass auch Bezirksvertreter Peter Stuhlreiter eine derartige Ehrung verdient gehabt hätte. Schon während der Feierstunde hatte der Oberbürgermeister befürchtet, dass trotz des Ermittlungsaufwandes im Vorfeld, an dem auch die Ratsparteien beteiligt waren, jemand übersehen worden sein könnte. Offenbar war Peter Stuhlreiter von seiner Partei bei der Meldung vergessen worden.



RSB-Archiv
09.11.2007

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