Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

Leuchtende Kinderaugen beim Start in den Advent

„WiR“-Baumschmück-Aktion auf dem Bandwirkerplatz eröffnet Weihnachtszeit

Hoher Besuch in Ronsdorf: Der Nikolaus persönlich war gekommen. Foto: AS)

(Ro./AS) Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn sich alljährlich die Kinder der Kitas und Grundschulen aus dem gesamten Stadtteil in Ronsdorfs Mitte einfinden.
Traditionell am Freitag vor dem ersten Advent werden die 18 von der Interessengemeinschaft „Wir in Ronsdorf“ (WiR) gestifteten Tannenbäume mit von den Kindern selbstgebasteltem Schmuck und Dekoration zu strahlenden Weihnachtsbäumen verwandelt. Wie schon in den Vorjahren, hat die „WiR“ die Tannen bei der Baumschule Jäger beschafft.
An diesem Freitagvormittag war es wieder so weit: Buntes Treiben herrschte auf dem Bandwirkerplatz, als die Kinder mit ihren Erziehern und Lehrern einen kleinen Weihnachtswunderwald schufen.
Natürlich hatte es sich der Nikolaus nicht nehmen lassen, die zahlreichen liebevoll geschmückten Bäume höchstpersönlich in Augenschein zu nehmen. Dabei nutzte der „Mann in Rot“ auch die Gelegenheit für eine kleine Unterhaltung mit den Ronsdorfer Kindern – möglicherweise, um dem Christkind und dem Weihnachtsmann Tipps zu geben, wer lieb war – und wer eventuell nicht. Aber da die Kinder in Ronsdorf in der Regel brav sind, dürften die himmlischen Ratschläge auch in Sachen Geschenke gut ausgefallen sein.
Zum krönenden Abschluss sangen die Kinder mit dem Nikolaus einige Weihnachtslieder auf dem Bandwirkerplatz und stimmten den Stadtteil so auf die an diesem Wochenende beginnende Adventszeit ein.
Zur Belohnung gab es für alle kleinen Sänger einen Weckmann als Wegzehrung.
Schon in der vergangenen Woche hatten die fleißigen Ehrenamtler der „WiR“ die Ronsdorfer Innenstadt in einen festlichen Glanz getaucht, als sie die funkelnden Lichtergirlanden aufhingen und so keinen Zweifel mehr ließen: Bald ist es wieder soweit – Weihnachten steht vor der Tür.
Das Ganze geht natürlich längst energiesparend, denn die Leuchtgirlanden wurden schon vor einiger Zeit auf die effiziente LED-Technik umgerüs­tet und sind damit fit für die nächsten Jahre.
Ein ganz besonderes Highlight steht am kommenden Wochenende an: Dann findet der traditionelle Weihnachtsmarkt der „WiR“ auf dem Bandwirkerplatz statt. In lauschiger Atmosphäre laden zahlreiche Stände zum Bummeln ein – dazu gibt es Kulinarisches für jeden Geschmack.
Bei der Wunschzettel-Aktion  der Interessengemeinschaft „Wir in Ronsdorf“ wurden 30 Gewinner gezogen. Die Kinder bekommen am 8. Dezember. in der Zeit von 12:45 bis 14:15 Uhr die Geschenke vom Weihnachtsmann höchstpersönlich überreicht
Wer schon auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken ohne Hektik und Gedränge ist, dem sei der Sonntag ans Herz gelegt: Am 8. Dezember öffnen zahlreiche Geschäfte rund um den Bandwirkerplatz ihre Türen.
Shoppen in entspannter Atmosphäre und ohne hektische Parkplatzsuche in verstopften Innenstädten, dazu noch kompetente Beratung in den Fachgeschäften – so macht der erste Weihnachtseinkauf garantiert Freude auf das Fest.

Haltestelle: Der Weg ist endlich frei

Bezirksvertreter entschieden zwischen drei möglichen Varianten

Stefan Lederer (li.) und Ludwig Froning mit der favorisierten Ausbauvariante, bei der ein Gehweg dem Ausbau zum Opfer fallen wird. (Foto: AS)

(Ro./AS) Was lange währt, wird endlich gut – das könnte für den langgehegten Traum zahlreicher Ronsdorfer, die sich für einen Ausbau der Bushaltestelle an der Staasstraße einsetzen, zutreffen.
Pünktlich zur 275-Jahr-Feier im kommenden Jahr soll auch die neue Haltestelle in Betrieb genommen werden. Auf der Sitzung der Bezirksvertreter am Dienstagabend stellten Stefan Lederer vom Verkehrsressort der Stadt Wuppertal und Ludwig Froning von den Wuppertaler Stadtwerken drei mögliche Varianten vor, wie der Ausbau von Ronsdorfs meist frequentierter Haltestelle künftig aussehen könne.
Variante eins, die die Verbreiterung des Straßenquerschnittes im Bereich der Haltestellen vorsieht, schied gleich zu Anfang aus – ein Ausbau sei an dieser Stelle nicht möglich, bedauerte Lederer. Eine zweite Variante, die zu Lasten des Gehweges auf der Außenseite des Bandwirkerplatzes ginge, scheint wahrscheinlicher zu sein. Eine dritte Variante, bei der die Busse künftig und nach einer Verbreiterung des Gehweges auf der Seite der Haltestelle auf der Fahrbahn halten, würde zu Staus im Innenstadtbereich führen – Ludwig Froning verdeutlichte, dass die Haltestelle Staasstraße von 18 Bussen stündlich angefahren werde. Eine Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge sei nicht möglich, die Lärm- und Abgasbelastung im Bereich hinter den wartenden Bussen sei unzumutbar.
So einigten sich die Stadtteilparlamentarier für die zweite Variante: Demnach fällt der Bürgersteig auf der gegenüberliegenden Straßenseite künftig weg. Den Fußgängern auf der Seite des Bandwirkerplatzes könne zugemutet werden, einen kleinen Umweg über den vorhandenen Weg auf dem Platz in Kauf zu nehmen.
Bei rund 1.000 Einsteigern und 400 Aussteigern pro Werktag bestehe dringender Handlungsbedarf, stimmte Ludwig Froning den Bezirksvertretern zu. Die anfallenden Kosten für die Straßenbaumaßnehmen von etwa 250.000 Euro seien bereits im Haushalt vorhanden, stellte Stefan Lederer klar, anders sehe dies bei den Wuppertaler Stadtwerken aus, die für die geplanten Umbaumaßnahmen von 20.000 Euro an anderer Stelle Kosten einsparen müssten. Dies sei aber ein vertretbarer Kompromiss, so Froning.
Nachdem sich die Bezirskvertreter mit einer Ausnahme von  Grünen-Politiker Yves Paul Ramette für diese Variante ausgesprochen haben, soll im Januar der Durchführungsbeschluss zur endgültigen Planung erfolgen.
Mit der eigentlichen Baumaßnahme könne dann vom März bis Mai gerechnet werden – dann stünde der Inbetriebnahme zur 275-Jahr-Feier nichts mehr im Wege. In diesem Zusammenhang lobte Ronsdorfs Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes die „exzellente Zusammenarbeit zwischen der Bezirksvertung, der Stadt und den Stadtwerken.“

„Mehr als nur eine Marke“

F(l)air-Weltladen feiert sein 20-jähriges Bestehen



Die Zeichen stehen auch im Weltladen auf (fair gehandelte) Weihnachtsartikel, wie Manfred Brauers (Mitte) und sein Team verdeutlichen. (Foto: AS)

(Lü./AS) „Von der alten Jutetasche und dem Nicaragua-Kaffee sind wir weg“, schmunzelt Manfred Brauers, stellvertretender Vorsitzender der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen. Die Initiative ist Träger des „F(l)air-Weltladen“ an der Gertenbachstraße und seit nunmehr 20 Jahren fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil. Angefangen hat es mit der Gründung des Vereins – das war schon im Jahr 1997. Bis zur Eröffnung des „F(l)air-Weltladen“ sind dann noch zwei Jahre ins Land gezogen. Zeit, die man aus heutiger Sicht benötigt hat, um gut vorbereitet mit dem Ladenlokal durchstarten zu können. Heute kümmern sich 30 ehrenamtliche Mitarbeiter um die Wünsche der Kunden. Vom ersten Tag an sei die Buchhandlung neben den fair gehandelten Waren eine wichtige Säule des Sortiments gewesen.
Erst in diesem Jahr hat das Ladenlokal im Herzen der Lütterkuser Altstadt für 50.000 Euro eine Frischekur erfahren. Eine nötige Investition, wie Brauers betont: „Es geht darum, dass wir uns so gerüstet und modernisiert weiter professionalisieren können.“ Die Ansprüche der Kunden im Hinblick auf das Angebot und die ansprechende Präsentation der fair gehandelten Waren hätten an Bedeutung gewonnen. Dabei hat der Verein das Ziel der rund 850 Weltläden bundesweit nie aus den Augen verloren: Man möchte zum Warenangebot Hintergrundinformationen über die Produkte liefern können und in den armen Ländern für bessere Lebensumstände sorgen. Dazu gehöre nach Ansicht der Initiatoren die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in südlichen Ländern und der Klimaschutz. Als Treffpunkt ist das hauseigene Café oft Schauplatz von kulturellen Veranstaltungen. 
Mit Blick in die Zukunft attestiert Manfred Brauers, dass man sich dem anstehenden Generationswechsel stellen müssten – im Lüttringhauser Verein haben zahlreiche Mitglieder längst die 70 überschritten. Nun sei es an der Zeit für den Nachwuchs. Na dann: Happy Birthday, „F(l)air-Weltladen“!

„Smart Tech Campus“ soll klimagerecht gebaut werden

Architekturbüro legt Konzept zur Bebauung der künftigen Gewerbefläche auf Lichtscheid vor



Auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbads auf Lichtscheid soll eine Gewerbefläche entstehen. (Foto: AS)

(Ro./AS) Nachdem die „Bergische Sonne“ auf Lichtscheid untergegangen ist, plant die Stadt auf dem Gelände auf Lichtscheid den Neubau von Gewerbeflächen (das SonntagsBlatt berichtete). Anfang der Woche legte das Architekturbüro Rocho den Ronsdorfer Bezirksvertretern einen ersten Entwurf vor. Wie der Name des Projektes, „Smart Tech Campus“ vermuten lässt, möchte man hier jungen Unternehmen aus der IT-Branche ein Zuhause geben – produzierendes Gewerbe ist hier nicht vorgesehen. „Die gewünschte Ansiedlung von Unternehmen, die sich mit Zukunftstechnologien beschäftigen, begünstigen den Wunsch nach einem innovativen und nachhaltigen Bebauungskonzept“, heißt es in
dem Arbeitspapier. Demnach schont eine flächensparende Bauweise – man spart bei der Versieglung des Bodens – die Umwelt. „Fruchtbare Böden bleiben erhalten, Regenwasser kann absickern“, heißt es vom Architekturbüro. Nach den Vorgaben des gültigen Bebauungsplans dürfen nur 80 Prozent der gesamten Fläche überbaut werden. „Dabei können freistehende Einzelbauten oder eine zusammenhängende lineare Bebauung entstehen.“ Um den Campus-Gedanken zu realisieren sind Gruppierungen um eine zentrale Mitte oder entlang einer Achse denkbar. Probleme könnte die topografische Lage des Areals bereiten, so gibt es auf dem Grundstück einen Höhenunterschied von fünf Metern. Auch der Rückbau des ehemaligen Freizeitbades hinterlässt wohl eine Baugrube, welche, abhängig von einem geologischen Befund, berücksichtigt werden muss. Zudem schlägt das Architekturbüro die Anpflanzung von Bäumen, Hecken oder Sträuchern am Rand des  Grundstückes und zur Straßenseite hin vor. Im südlichen, an das Gelpetal angrenzenden Grundstücksteil, könnten Streuobstwiesen und Bienenweiden entstehen – dies diene auch der Verbesserung des Stadtklimas und soll am Übergang zum Naturschutzgebiet Gelpetal eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

FC Remscheid trennt sich vom Trainer

Linde siegt in Heckinghausen · Ein Derby steht an: TSV I gegen SSV Germania



Die TSV-Spieler überzeugen derzeit durch konstante Leistungen. (Foto: db)

(Reg./PK.) Eigentlich hätte an dieser Stelle ein kurzer, unspektakulärer Beitrag über die kommenden Fußballspiele der regel­mäßig vom SonntagsBlatt beobachteten Amateuermannschaften stehen sollen. Aber dann platzte in der Wochenmitte die Nachricht auf den Redaktionstisch, dass sich der FC Remscheid völlig überraschend von seinem Trainer Marcel Heinemann getrennt hat.
Als Tabellenneunter in der Landesliga steht der FCR bedeutend besser da als in der Vorsaison. Letztlich verloren die Remscheider zwar das Ligaspiel gegen Genc Osman Duisburg mit 0:4 Toren, und auch beim Testspiel gegen den Oberligisten SC Velbert ging man mit 2:6-Toren unter, trotzdem kommt die Trennung von Heinemann überraschend und war so plötzlich nicht abzusehen. Wie es mit dem Team weitergeht, bleibt abzuwarten.
Am Sonntag trifft der FC Remscheid um 14.15 Uhr im heimischen Röntgenstadion auf den Tabellenzweiten, den FSV Duisburg. Co-Trainer Mi­ke Kupfer wird wohl auf der Bank sitzen.
In der Bezirksliga steht ein interessantes Derby auf dem Programm: Der TSV 05 Ronsdorf erwartet den SSV Germania 1900. Nach fünf Siegen in Folge sind die Zebras deutlicher Favorit, dürfen die Germania jedoch nicht unterschätzen, die in der Liga Fuß gefasst und als Tabellenneunter zur Zeit nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
Dieses Ziel strebt in der Kreisliga A auch die Zweite des TSV 05 Ronsdorf an, die die untere Tabellenhälfte so schnell wie möglich verlassen möchte. Der FC Mettmann 08, am Sonntag Gast an der Parkstraße, steht noch schlechter da als die Jungs von Trainer Daniel Meike. Ein Sieg wäre für die Hausherren ein großer Schritt in Richtung Mittelfeld.
Der SV Jägerhaus-Linde, Sorgenkind in der Kreisliga A, schwächelt seit Wochen. Am vergangenen Mittwoch musste man beim SV Heckinghausen antreten. Nach vier Niederlagen hintereinander konnte man beim Tabellenzwölften mit 3:2-Toren endlich wieder einen Dreier einfahren. Am Sonntag besteht die Chance auf einen weiteren Sieg, denn der BV Azadi kommt zu den Lindern. Der Gast ist Tabellenletzter.  Eine große Chance für die Schützlinge von Trainer Richard Wehr.