Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

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Leichtes Aufatmen bei Autofahrern der Region

Mit dem Ferienende werden zahlreiche Großbaustellen abgeschlossen sein

Mit Beginn des dritten Bauabschnitts soll die Abbiegespur aus Richtung Ronsdorf in Fahrtrichtung Barmen wieder freigegeben werden. (Foto: AS)    

(Ro./AS) In Verbindung mit Baustellen sind gute Nachrichten für betroffene Anwohner und Autofahrer ja eher die Seltenheit. Doch diesmal ist es ein wenig anders, denn mit dem Ende der Sommerferien enden auch zahlreiche Baumaßnahmen, die den Verkehr teils extrem belastet und die Nerven der Autofahrer aufs Ärgste strapaziert haben.
Bereits am Mittwoch hat die Stadt Remscheid die Großbaumaßnahme im Lüttringhauser Ortskern abschließen können. Die seit dem 20. Juli laufende Maßnahme konnte sogar ein paar Tage früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden.
„Der gewohnte Fahrzeugverkehr kann jetzt wieder in beide Richtungen auf der Kreuzbergstraße fließen“, berichtet Viola Juric vom Remscheider Presseamt. Gute Nachrichten gibt es auch für die Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs: „Auch die Bushaltestellen vor dem Lüttringhauser Rathaus können wieder angefahren werden.“ Ab wann die Busse hier wieder halten, geben die Stadtwerke Remscheid in ihren Aushängen bekannt.
Zu Behinderungen und Staus kann es noch durch eine Ampelschaltung kommen, die im Zuge der Baumaßnahmen umgestellt wurde, so Viola Juric: „Um besondere Obacht wird für einige Tage im Kreuzungsbereich Kreuzbergstraße/ Am Schützenplatz/Gneisenaustraße gebeten. Die hier installierte Ampelanlage läuft vorübergehend in einem provisorischen Festzeitprogramm“. Nach der endgültigen Inbetriebnahme der neuen Detektoren und dem neuen Bussignal schaltet sie wieder verkehrsabhängig. In diesen Tagen werden die Straßensperren und Sonderschilder durch ein externes Unternehmen abgeholt.
Die Drehscheibe Lichtscheider Kreisel ist in den letzten Wochen besonders stauanfällig gewesen. Am 24. August soll nun – fast im Zeitplan – der dritte und letzte Bauabschnitt beginnen. Dieser bedeutet für die Autofahrer aus Fahrtrichtung Ronsdorf wieder deutliche Entlastungen. „Die Abfahrtsrampe von der Parkstraße zur Lichtscheider Straße ist dann fertiggestellt, was eine Abfahrt in Richtung Obere Lichtenplatzer Straße und die Oberbergische Straße wieder ermögicht“, berichtet Thomas Eiting vom Presseamt der Stadt Wuppertal auf SonntagsBlatt-Anfrage.
Auch der „Überflieger“ kann wieder in beide Richtungen genutzt werden, was für Autofahrer aus Fahrtrichtung Barmen, Elberfeld und Cronenberg erfreuen dürfte. Wer von Ronsdorf aus nach Elberfeld oder Cronenberg möchte, kann wie vor Beginn der Bauarbeiten gewohnt den Überflieger nutzen.
„Im dritten Bauabschnitt werden Arbeiten im südlichen Bereich des Kreisels sowie in den Kreisfahrbahnen unterhalb des Überfliegers durchgeführt“, so Eiting. Dies hat zur Folge, dass Autofahrer aus Fahrtrichtung Barmen weiterhin den bekannten Umweg über die Ronsdorfer Straße und dem Kapellenweg, also an der ehemaligen „Bergischen Sonne“ vorbei, in Kauf nehmen werden. „Diese Regelung entspricht der Verkehrsführung während der Sommerferien“, erläutert Eiting. Dabei ist aber mit deutlichen Verbesserungen zu rechnen, da der Überflieger für Autofahrer aus Richtung Elberfeld und Cronenberg, wie oben beschrieben, wieder frei sein wird.
Die Obere Lichtenplatzer Straße wird zwischen den Einmündungen Schliemannweg und Scharpenacker Weg auf der östlichen Seite erneuert“, berichtet Thomas Eiting.
Ein Wermutstropfen ergibt sich allerdings mit Beginn des dritten Bauabschnitts für Anwohner des Böhler Weges/Kapellenweges: Die Straße wird ab dem 24. August geperrt sein, den vollständigen Artikel hierzu lesen Sie auf Seite 2.

 

Infektionszahlen steigen wieder

Obürgermeister Mucke bittet „Weiter Rücksicht nehmen!“

Oberbürgermeister Andreas Mucke warnt eindringlich, weiter vorsichtig zu bleiben. (Foto: PK)

(W./Red.) Die kontinuierlich steigenden Corona-Infektionszahlen nimmt Oberbürgermeis­ter Andreas Mucke zum Anlass, die Bürgerinnen und Bürger weiter um Rücksicht und konsequente Einhaltung der Corona-Regeln zu bitten. „Es ist wirklich wichtig, dass jeder einzelne sich fragt, was er angesichts der aktuellen Entwicklung tun kann, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Bisher haben sich die aller-meis­­ten Wuppertaler vorbildlich verhalten, wofür ich mich ausdrücklich bedanke! Wir dürfen keinen weiteren Lock-Down riskieren. Das würde alles Erreichte zunichte machen und für viele Wirtschaftszweigen das Aus bedeuten.“
Um gerade zum Ende der Ferienzeit möglichst viele Infektionen früh zu erkennen, werden Testangebote sowohl bei den niedergelassenen Ärzten als auch bei der Stadt intensiviert: Nach der aktuellen Verordnung des Bundes, die zum August in Kraft getreten ist, können sich Auslandsurlauber nach der Rückkehr kostenlos beim Hausarzt oder direkt an den Flughäfen testen lassen. Für Urlauber aus Risikogebieten ist dieser Test verpflichtend. Eine Liste des Auswärtigen Amtes gibt Auskunft darüber, welche Länder das sind. Infos gibt es fortlaufend aktualisiert unter www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/
reise-und-sicherheitshinweise.
Für Urlaubsrückkehrer aus Nicht-Risikogebieten ergänzt die Stadt das Angebot der Hausärztinnen und -ärzte. Wer sich nach einem Auslandsurlaub vorsichtshalber einem frei­willigen Text unterziehen will, kann online einen Termin buchen: https://ticketbuchung.online/corona-test. Wichtig: Die Auslandsreise muss mit Unterlagen belegt werden, etwa Hotelrechnung, Flug- oder Zugticket, Tankquittung oder ähnliches. Und die Wiedereinreise nach Deutschland soll beim Testtermin nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
Die Testung findet dann immer dienstags bis freitags von 12 bis 16 Uhr an zentraler Stelle im Hof des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Jägerhaus Linde statt. Dabei wird die Stadt von den Wuppertaler Hilfsorganisationen unterstützt. Ohne Termin werden dort keine Tests vorgenommen.
Je nachdem, welche Vorgaben Bund und Land machen oder je nach aktueller Entwicklung berät der Krisenstab der Stadt darüber, ob diese Regelungen langfristig gelten oder kurzfristig angepasst oder ergänzt werden müssen.
Über alle gängigen Medien und die städtische Homepage informiert die Stadt zeitnah über die weiteren aktuellen Entwicklungen.

 

Schulbeginn mit vielen Einschränkungen

Pandemiebedingt fällt der Start ins neue Schuljahr anders aus als gewohnt

(Ba./Red.) Am Samstag, 1. August 2020 startet um 14.00 Uhr an der Bushaltestelle Toelleturm Hohenzollernstraße, gegenüber der Nr. 8 eine Exkursion zu den Spuren (Ro./AS) Am Mittwoch geht die Schule los. Nach sechswöchiger Sommerpause startet an den Schulen im Land wieder der Regelunterricht. Spannend wurde es nicht nur für die Eltern, wie sich ihr Alltag nach den Ferien gestalten wird – auch die Schulleiter und das Lehrpersonal warteten bis zuletzt auf eine Regelung der Schulministerin zum geplanten Präsenzunterricht. Doch noch immer rechnet Sven Ludwig, Schulleiter an der Gemeinschaftsgrundschule Echoer Straße, stündlich mit coronabedingten Änderungen aus Düsseldorf. Geplant ist jetzt, dass die zweiten bis vierten Klassen von Mittwoch bis Freitag in der Zeit von 8 bis 11.35 Uhr von ihren Klassenlehrern unterrichtet werden.
Die „i-Dötzchen“ werden am Donnerstag erstmals in die Schule gehen. „In diesem Jahr haben wir zwei Einschulungsveranstaltungen“, berichtet Lud­wig: „Die erste startet um 8.30 Uhr in der Turnhalle, die zweite um 10 Uhr. „Aufgrund der Pandemie sind wir in diesem Jahr leider gezwungen, die  Zahl der Teilnehmer zu begrenzen“, bedauert der Schulleiter. So dürfen pro Kind nur zwei Begleiter kommen, der Mundschutz ist für die Angehörigen Pflicht.
Auch an der Grundschule Engelbert-Wüster-Weg soll in der kommenden Woche der Alltag zurückkehren. Natürlich wird dieser „neue Alltag“ das Schulleben unter Schutzmaßnahmen bestimmen, wie Schul­leiterin Felizitas Kehrenberg betont: „Wir werden im Falle einer Corona-Infektion unverzüglich Kontakt zum Gesundheitsamt aufnehmen, das dann entscheidet, welche weiteren Schritte notwendig sind.“ Falls es in diesem Fall zu einer teilweisen oder kompletten Schlie­ßung der Schule kommt, wird es auch wieder zu einem Lernen auf Distanz kommen. Aber: „Dieses Lernen auf Distanz ist in diesem Fall verbindlich und hat keinen unverbindlichen Charakter mehr, wie zu Zeiten der Schulschließung im Frühjahr.“
Grundsätzlich gilt: Der Schul­betrieb soll für die Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen möglichst vollständig in Präsenz erfolgen. So soll – zunächst bis zum 31. August – an allen Schulen eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände gelten. Diese umfasst für Schüler ab der 5. Klasse  grundsätzlich auch die Zeit des Unterrichts. Immerhin: Die Rückkehr zum Unterricht bedeutet auch, dass bestimmte Veranstaltungen und Unterricht am Engelbert-Wüster-Weg wieder stattfinden können, die bislang unterbleiben mussten: „Musikunterricht wird unter strengen Hygienebedingungen erteilt, Schulgottesdienste finden in kleineren Gruppen statt, Exkursionen und Klassenfahrten sind wieder möglich“, freut sich Schulleiterin Kehrenberg.
Auch an der Ronsdorfer Gesamtschule wird die Einschulungsfeier der neuen Fünftklässler in diesem Jahr anders ausfallen als gewohnt. Dort beginnen die „Neuen“ seit Jahren mit einem „Flug in die Zukunft“. Der soll auch diesmal stattfinden, allerdings in verändertem Rahmen, wie Anke Ogger, an der Gesamtschule für die 5. und 6. Jahrgänge verantwortlich, beschreibt: „Da Einschulungsfeiern im Moment überwiegend keinen geselligen Charakter haben dürfen, haben wir uns entschieden, den Schwerpunkt auf das Kennenlernen innerhalb der Klassengemeinschaft und des Klassenlehrerteams zu legen.“
Vor dem Haupteingang werden die Flugbegleiter vom Patenteam die neuen „Fluggäste“ in Empfang nehmen und zu den „Piloten“, respektive den Klassenlehrern, begleiten. In dieser Zeit haben die Eltern Gelegenheit, das Außengelände der Schule im Grünen zu erkunden. Für das leibliche Wohl sorgt das Mensa-Team an der frischen Luft. Erst zum Abschluss erfolgt dann „Open Air“ die offizielle Begrüßung durch Schulleiterin Heike Flowerday.
„Wir stehen vor einem in vielerlei Hinsicht besonderen Schuljahr: Die anhaltende Coronavirus-Pandemie ist für alle am Schulleben Beteiligten weiter mit Herausforderungen verbunden“, sagt Schulministerin Yvonne Gebauer, die auf eine „neue Normalität“ hofft.

 

Aller guten Dinge sind drei

Steph Hoffmann trifft Michèle Bialon bei „untereinander“

Immer ein lustiges Aufeinandertreffen: Die Protagonisten der Podcast-Reihe „Kultur untereinander“. (Foto: privat)

(Lü./PK) In ihrem dritten Podcast beschäftigt sich die Lüttringhauser Kuturschaffende Stephanie Hoffmann mit der Tänzerin Michèle Bialon. Die Tanzlehrerin für klassischen und modernen Tanz zwischen Ballett, Jazzdance und HipHop hat ein eigenes Studio an der Herbringhauser Straße und ist Kooperationspartner der Tanzwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Remscheider Teo Otto Theater.
Die Autorin und Schauspielerin Hoffmann nähert sich der Tänzerin auf ihre eigene Art an: humor- wie respektvoll, und immer unberechenbar. Es wird viel gelacht in dieser bisher dreiteiligen Podcast-Reihe. Diesmal über den Grund für Bialons Hinwendung zum Tanz, über das, was sie so beim Bügeln treibt, über die Coolness von Spitzenschuhen und warum und wie sich Füße verändern. Außerdem spielen gemeinsame Erinnerungen der beiden Frauen an das Teo Otto Theater eine Rolle. Fernsehserien und Tanzfilme werden genüsslich besprochen, während nebenher ein Gläschen Sekt geleert wird, und die Frage, ob die Zeit des Grunge cool war und jetzt vorbei ist, wird ebenso behandelt. Und die Tänzerin scheint die Schaupielerin derart zu überzeugen, dass sie überlegt, auch wieder mit dem Ballett anzufangen. Der unterhaltsame podcast kann über diverse Plattformen wie Deazer, Apple und Google abgerufen werden. Auch über die Seite www.kultur-untereinander.de ist er zu sehen.

 

Zebras schlagen Oberligisten Cronenberg

Auch der FC Remscheid gewinnt die Testspiele · Vorbereitung auf vollen Touren

Hacke, Spitze, eins zwei drei! TSVer Reinartz nimmt dem Cronenberger Spieler Leber den Ball vom Fuß. (Foto: OK)

(Reg./PK.) Der FC Remscheid tat sich im Testspiel gegen das Langenfelder Team vom SSV Berghausen schwer und besiegte den Bezirksli-
gisten mit Mühe. Das 1:0 zeigt nicht die spielerische Überlegenheit des Landesligisten auf. Besser machten es die von Marcel Heinemann trainierten Jungs am vergangenen Mittwoch. Die TSG Sprockhövel aus der Oberliga Westfalen wurde mit einem satten 4:0 wieder nach Hause geschickt. Am 12. August erwartet der FCR den Cronenberger SC zum Test im Röntgenstadion …
… eben jenen CSC, den der TSV 05 Ronsdorf trotz eines Zwei-Klassen-Unterschiedes mit 2:1-Toren besiegen konnte. Der Oberligist präsentierte sich auf dem Horst-Neuhoff-Sport­platz nicht auf dem Höhepunkt seiner Kräfte und Möglichkeiten. Die Zebras nehmen den Erfolg gerne mit und festigen damit ihre bisher sehr erfolgreiche Vorbereitung auf die im September beginnende Saison. Am Sonntag gastiert der TSV beim VfB Schwelm.
SSV Germania 1900 spielte am Donnerstagabend gegen den SV Jägerhaus-Linde. Der müde Sommerkick endete mit einem 0:0. Beide Teams müssen sich enorm steigern.
Am morgigen Sonntag erwartet die Germania die SG Hackenberg zum Test. Die Partie am Freudenberg beginnt um 13.30 Uhr.
Die Zweite des TSV 05 Ronsdorf unterlag in der Partie gegen den BV Gräfrath mit 0:6. Für den SV Jägerhaus-Linde steht das nächste Testspiel am 19. August auf dem Programm. Union Wuppertal erwartet die Linder.