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Einsätze haben bei der Feuerwehr
stets Vorrang

Bau der neuen Halle im Verzug – zahlreiche Einsätze beschäftigen den Löschzug



Von folgeschweren Waldbränden blieb die Region bisher verschont. (Foto: AS)

(Ro./AS) Es geht Schritt für Schritt voran mit dem Bau des neuen Feuerwehr-Gerätehauses an der Talsperrenstraße in Ronsdorf: Noch in diesem Monat bekommt die Halle ihre Fassade, im September dann die Hallentore, Fenster und Türen, anschließend folgt der Fliesenboden. Einen Wermutstropfen hat der aktuelle Zeitplan des ehrgeizigen Projektes: Die Halle wird wohl nicht, wie ursprünglich geplant, zum Feuerwehrfest im Rohbau fertiggestellt sein. Nach aktuellem Stand sind die Arbeiten aus zwei Gründen in Verzug geraten, wie Matthias Dietrich von der Freiwilligen Feuerwehr Ronsdorf (FFR) bedauert: „Die Baufirmen haben aufgrund der Auslastung derzeit nicht unerhebliche Lieferzeiten.“ Das liege daran, dass eine große Menge von Leistungen zum „Freundschaftspreis“ erbracht werden. „Hier ist es selbstverständlich, dass wir Geduld aufbringen“, so Dietrich. Ein anderer Grund für die Verzögerungen am Bau seien die zahlreichen Einsätze, die bereits abgearbeitet worden sind. Eigenarbeiten, die von den Mitgliedern der Feuerwehr erbracht werden, stehen hinten an. „Aufgrund der Einsatzbe-lastung können wir die Arbeiten teilweise nicht wie geplant durchführen“, berichtet Matthias Dietrich. In diesem Jahr habe der Löschzug 14 bereits mehr als 300 Einsätze absolviert – ein neuer Rekord (das SonntagsBlatt berichtete). „Da die Einsatzbewältigung natürlich absoluten Vorrang hat, müssen wir notgedrungen auf der Baustelle hin und wieder auf die Bremse treten“, verdeutlicht Matthias Dietrich. Er weist darauf hin, dass ohne die Eigenarbeiten der geplante Kostenrahmen gesprengt werden würde. Daher nehme man die Verzögerung bewusst in Kauf. „Nach unserer derzeitigen Planung wird die Fahrzeughalle spätestens zum Jahreswechsel in Betrieb gehen“, zeigt sich Matthias Dietrich jedoch zuversichtlich.
Das diesjährige FFR-Fwehrfest steht im Zeichen des Neubaus – und deshalb unter dem Motto der Spendenaktion „Build up“: So werden auf dem Fest weiterhin fleißig Spenden gesammelt, um die Finanzierung des Neubaus auf sichere Füße zu stellen. „Insbesondere die Spendensteine erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit“, berichtet Matthias Dietrich. Die Spendensteine werden auf dem Feuerwehrfest angeboten.
Zuschauermagneten sollen auch in diesem Jahr wieder die beiden spannenden Einsatzübungen sein. Am Samstagabend steigt ab 19 Uhr wieder die legendäre Feuerwehrparty, diesmal mit der Band „Setlist“. Doch bevor es so weit ist, stehen neben den Vorbereitungen für’s Fest weitere Schritte beim Bau der neuen Halle an.

 

Eine Legende steht zum Verkauf

Nach 30 Jahren verabschieden sich Inhaber des „Deja-vu“



Musikclub zu verkaufen: Das „Deja-vu“ an der Stadtgrenze sucht einen neuen Besitzer. (Foto: AS)

(Lü./AS) Seit 29 Jahren und acht Monaten ist das „Deja-vu“ an der Grenze zwischen Ronsdorf und Lüttringhausen Kult: In der von außen etwas düster wirkenden Party-Location am Lenhartzhammer feierten bereits Generationen von Menschen im SonntagsBlatt-Land. Für die beiden Betreiber Reiner und Ulrich Zelck soll damit jetzt Schluss sein: Sie verabschieden sich nach fast 30 Jahren von ihrem Projekt.
Die beiden Inhaber suchen im Internet nach einem Käufer für das „Deja“, wie es in der Region kurz genannt wird. Dabei wird ein freistehendes Gebäude mit einer Fläche im Erdgeschoss von 150 Quadratmetern sowie einer Wohnung im Obergeschoss der Immobilie und ein knapp 1.300 Quadratmeter großes Grundstück angeboten.
Während jetzt ein Aufschrei durch die „Deja“-Fangemeinde geht, relaitiviert Ulrich Zelck: „Die Geschichte des ,Deja-vu’ endet nicht zwangsläufig mit dem Verkauf der Immobilie und dem Rückzug der jetzigen Betreiber.“ Ihm wäre es am liebsten, wenn sich ein Käufer findet, der den Club im Sinne von  Ulrich und Reiner Zelck weiterführt. Auf der Website des „Deja-vu“ können sich Interessenten informieren – auch ein Verkauf der Immobilie mit entsprechender Konzession wird angeboten. „Fest steht derzeit: Der Betrieb geht weiter, für die Immobilie wird ein Käufer gesucht“, so Ulrich Zelck auf Anfrage des SonntagsBlattes.

 

Eine Ronsdorfer Tradition erfindet sich neu

Premiere: Das Kinderfest findet als Kooperationsprojekt auf dem Spielplatz statt



Sie haben gut lachen: Michael Heil vom Verschönerungsverein und Eva Schatz von der „W.i.R.“ machen beim Kinderfest gemeinsame Sache. (Foto: AS)

(Ro./AS) Seit fast 20 Jahren findet das Kinderfest der Werbegemeinschaft „Wir in Ronsdorf“ (W.i.R.) traditionell am letzten Samstag der Sommerferien in Ronsdorfs Mitte, auf dem Bandwirkerplatz, statt. Seit der Premiere – damals mit Sackhüpfen, so erinnert sich Eva Schatz von der „W.i.R.“ – war die Grundidee der Veranstalter, auf diese Weise spielerisch die Ferien ausklingen zu lassen – und so den Wiedereinstieg in den „Ernst des Lebens“ zu erleichtern.
In diesem Jahr gibt es eine Premiere: Erstmals richtet die „W.i.R.“ das Kinderfest in Kooperatoin mit dem Ronsdorfer Verschönerungsverein aus. Der Ort steht auch schon fest: Gefeiert wird erstmals auf dem großen Spielplatz in den Ronsdorfer Anlagen am Friedenshort. „Und wo können Kinder spielen, wenn nicht hier?“, fragt Michael Heil, Vorsitzener des Verschönerungsvereins (RVV). Was das Wetter angeht, so hat Heil keine Sorgen: „Der Sommer hat Ronsdorf fest im Griff. Bei bislang vielen heißen und sonnigen Tagen können die Ferien so richtig genossen werden.“ Da sei das Kinderfest ein schöner Abschluss. Am 25. August in der Zeit von 11 bis 15 Uhr kommen die Kids auf dem Spielplatz auf ihre Kosten. Für die vielen Stationen, an denen sich die kleinen Besucher austoben können, steht „O’ Larry!“ Gewehr bei Fuß und bringt Spiel und Spaß in bewährter Weise mit. Spielzeug, Rutschbahnen, sogar eine Hüpfburg wird es mitten im Wald geben.
Damit auch bei den Großen kleine Langeweile aufkommt, werden sie mit Kaffee, Kuchen und Waffeln verwöhnt.
Und noch etwas erwartet Groß und Klein: „Im Rahmen des Festes bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich von ihrem Schnuller zu verabschieden“, berichtet Michael Heil. Seit einigen Monaten steht auf dem großen Spielplatz ein Schnullerbaum (das SonntagsBlatt berichtete), an denen ausgediente Schnuller gehängt werden können. „Im Tausch bekommen die Kinder dan eine kleine Urkunde“ verspricht RVV-Vorsitzender Michael Heil. Doch auch übers ganze Jahr hinweg haben Familien hier die Möglichkeit, die ausrangierten Schnuller ge­treu eines Brauches im Baum aufzuhängen.

 

Saisonstart: Der Ball rollt wieder für die Fußball-Amateure

Direkt zu Beginn gibt es für die Mannschaften aus dem SonntagsBlatt-Land eine „englische Woche“



Die erste Mannschaft des TSV 05 Ronsdorf erwartet zum Saisonstart an diesem Sonntag um 15.30 Uhr den SC Sonnborn an der Parkstraße. (Foto: db)

(Reg./PK) Gerade noch rechtzeitig scheint der FC Remscheid sich besonnen zu haben. Nach der starken Leistung im Testspiel bei der SG Unterrath (4:0) gab es trotz der deutlichen Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf (siehe Bericht unten) spieltechnisch wenig zu kritisieren. Am Sonntag beginnt nun der Ernst der Landesliga – und zwar auf unbequeme Weise. Der FCR muss bei der Spvg. Odenkirchen antreten, einem heimstarken Team, das die Röntgenstädter in der Vorsaison mit 3:0 Toren wieder nach Hause schickte. Am kommenden Mittwoch, 15. August, steigt dann das erste Heimspiel für die Mannschaft von Trainer Acar Sar. Zu Gast ist um 19.30 Uhr der FSV Vohwinkel.
Der TSV 05 Ronsdorf hat
eine ordentliche Vorbereitung gespielt und unterlag auch beim VfL Kemminghausen nicht (1:1). Zum Eröffnungsspiel der Bezirksliga erwarten die Zebras an diesem Sonntag um 15.30 Uhr den SC Sonnborn an der Parkstraße. Das Augenmerk der Ronsdorfer Fans dürfte dabei auf Trainer Daniel Varveri liegen. Am Mittwoch geht es dann zur Reserve der Sportfreunde Baumberg nach Monheim. Eine erste Standortbestimmung steht an.
Bereits am gestrigen Freitag stieg der SV Jägerhaus-Linde in die Bezirksliga ein. Die Jungs von Trainer Carsten Tracogna mussten beim SC Reusrath antreten. Zum ersten Heim­spiel reist am Mittwoch SC Ayyildiz Remscheid an. Beide Gegner sollten keine Übermannschaft sein, und die Linder könnten sich über den einen oder anderen Punkt freuen.
Auch die Reserve des TSV 05 Ronsdorf hat in den Vorbereitungsspielen gute Ergebnisse erzielt. Zuletzt wurde Hellas Wuppertal mit 4:1 bezwungen. Zum Saisonbeginn erwartet der TSV am Sonntag um 13.15 Uhr den SC Viktoria Rott auf der Waldkampfbahn. Am zweiten Spieltag wird es ungemütlicher: TSV Einigkeit Dornap-Düssel ist Gastgeber für die Zebras. Der Hausherr ist immer unbequem zu spielen und agiert stets kampfstark. Die Partie findet am Donnerstagabend statt.
Der SSV 1900 Germania hat es zu Beginn der Saison in der Kreisliga A mit SV Rot-Weiß Wülfrath zu tun, einem gerade aufgestiegenem Team. Das sollte dem Team um Trainer Damian Schary zupasskommen. Bereits am Dienstag, 14. August, erwartet die Germania im ersten Heimspiel den TuS Grüß-Weiß Wuppertal auf dem Freudenberg. Nach der sehr guten Vorsaison liebäugelt bestimmt der eine oder andere Germania-Verantwortliche mit dem möglichen Aufstieg. Das SonntagBlatt wünscht dafür alles Gute.