Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

 

Der Moment, wenn der Schlunz
die Bühne betritt

Musical des Kinderchors „Kunterbunt“ erweckt eine Comicfigur zum Leben



Text, Gesang und Tanz – die kleinen Darsteller geben alles. (Foto: AS)

(Ro./AS) Die Proben laufen auf Hochtouren, doch schon jetzt sind Katrin Mombächer und Eva Caspari vom Kinderchor „Kunterbunt“ zufrieden mit ihren Schützlingen. Am kommenden Wochenende soll der „Schlunz“ den Weg auf die Ronsdorfer Musical-Bühne finden.
„Der Schlunz“, so der Titel des Musicals, basiert auf einer Kinderbuchreihe von Harry Voß. Der Protagonist ist ein Junge, der sein Gedächtnis verloren hat und von Familie Schmidtsteiner im Wald gefunden wird. Auch an seinen Namen kann er sich nicht erinnern, nur daran, dass man ihn „Schlunz“ nannte, weiß der Junge noch. Fortan stellt er das Leben seiner neuen Familie auf den Kopf – und zwar gründlich, denn er ist nicht gerade das, was man leichthin als pflegeleicht bezeichnen würde.
Die Buchreihe ist zwar nicht so bekannt wie die „Fünf Freunde“ oder die „Drei Fragezeichen“ – trotzdem wurden seit dem Erscheinen des ersten Bandes mehr als eine halbe Million Bücher verkauft. Sogar eine Fernsehreihe mit fünf Folgen gab es schon einmal. Die in den Jahren 2010 und 2011 produzierten Filme wurden als DVD auf den Markt gebracht – und haben immerhin 125.000 Käufer gefunden.
„In diesen Musical erleben wir den Schlunz in seiner Schule“, erzählt Eva Caspari aus den Proben zum aktuellen Stück des Kinderchors. „In der Schule soll von den Mitschülern ein Zirkusprojekt einstudiert werden“, berichtet Caspari, die während der Proben auch selbst am Klavier sitzt, um die Stücke mit ihren kleinen Sängern einzustudieren.
„Doch beim  Zirkusprojekt läuft nicht alles glatt, denn so, wie es sich die Lehrerin im Stück vorstellt, funktioniert es nicht.“ Kein Problem für den frechen Helden der Geschichte, denn der findet immer eine Lösung. „Nach dem Motto ‘jeder kann was’ wird kurzerhand das Drehbuch geändert, und die Kinder stellen ein kurzweiliges Zirkusprogramm auf die Beine, an dem alle Spaß haben.
Fast wie im richtigen Leben, denn das die Kinder bei „Kunterbunt“ Spaß haben, ist offensichtlich. Sie wirbeln über die Bühne, singen, tanzen und führen Kunststücke auf.
Das Publikum darf schon jetzt auf die beiden Vorführungen gespannt sein, die am kommenden Freitag, dem 25. Januar und am Samstag, dem 26. Januar, um jeweils 17 Uhr im Saal der evangelischen Gemeinde an der Bandwirkerstraße in Ronsdorf stattfinden werden. „Spaß garantiert!“, verspricht Katrin Mombächer mit einem Augenzwinkern.
Die beiden Vorstellungen sind das Ergebnis der langen Vorbereitungen, denn seit seiner Gründung im September 2016 führt der Chor jedes Jahr ein Stück auf – in diesem Jahr ist es somit der „Schlunz“.
Hinter den Kulissen wird jetzt schon an einem neuen Stück gearbeitet, doch worum es dann gehen wird ist – noch –    geheim.
Der Chor „Kunterbunt“ teilt sich in zwei Gruppen auf: Die Vier- bis Sechsjährigen, die „Minis“, und die der „Maxis“ – hier sind junge Talente ab sechs Jahren gefragt. Übrigens sucht man immer Nachwuchs im Chor.
Über das Jahr hinweg wird einmal wöchentlich, immer montags, geprobt. Im Mai gibt es einen Auftritt beim Tauferinnerungsgottesdienst, im November sogar einen Auftritt mit dem Chor „Lucky Tones“ in der Lutherkirche.
Bei Eva Csapari, sie betreut die „Maxis“, stehen jahreszeitlich passende Lieder, Lieder aus aller Welt, Tanzlieder und manchmal Fremdsprachiges und Mehrstimmiges auf dem Programm. „Spielerische Stimmbildung und Theatertraining gehören auch dazu“, berichtet Caspari. Neben den Proben gibt es immer wieder Auftritte in den Gottesdiensten der Gemeinde.
Erst einmal aber steht die Premiere des neuen Stückes im Gemeindesaal an. Die kleinen Darsteller sind schon aufgeregt und freuen sich auf ihr Publikum-
Wer den „Schlunz“ live auf der Bühne sehen möchte, dem seien die beiden Termine (freitags die Premiere, samstags die Aufführung) ans Herz gelegt. Der Eintritt ins Gemeindezentrum ist frei, gute Laune dabei garantiert.


Der Baum muss raus für den guten Zweck

Weihnachtsbaumaktion des CVJM unterstützt schon seit 1992 soziale Projekte



Gute Laune – und gutes Tun, das verbindet die CVJM-ler jedes Jahr bei der traditionellen Tannenbaumaktion in Ronsdorf. (Foto: AS)

(Ro./AS) Die Abholliste ist einmal mehr voll, die Stimmung gut bei den Helfern der Weihnachtsbaum-Aktion:
Mehr als dreißig große und kleine Helfer, fünf Lieferwagen und  eine „Fußtruppe“, ausgerüstet mit einem hölzernen Bollerwagen, waren am vergangenen Samstag unterwegs, um Weihnachtsbäume einzusammeln. Schon seit 1992 organisiert der CVJM in Ronsdorf die inzwischen traditionelle Weihnachtsbaum-Aktion: Gegen einen kleinen Obulus kann man den ausrangierten Weihnachtsbaum abholen lassen. Der so eingenommene Betrag kommt  sozialen Projekten zugute.
Helfen hat Tradition in Ronsdorf, denn mit der jährlichen Tannenbaum-Aktion ist der CVJM bereits seit 1992 aktiv. Die Zahl der abzuholenden Bäume ist seit Jahren konstant – immer gilt es, rund 250 Bäume abzuholen, um sie zum Sammelpunkt an der Scheidtstraße zu bringen. Hier werden die kleinen LKW – und natürlich der Bollerwagen – entladen. Die Bäume landen in dem kostenlos von der AWG bereitgestellten Container, der auch in diesem Jahr wieder voll „bis unters Dach“ wurde.


Kommt bald Hilfe von ganz oben?

Bund und Kommunen arbeiten an kostenlosem Schulessen



Kostenloses Mittagessen in Kitas – hier die Staubenthaler Straße – und Schulen, das sind die Pläne der Politik in Bund und Kommunen. (Foto: AS)

(W./AS) Die Stimmen, die sich für ein kostenloses Kita- und Schulmittagessen einsetzen, werden lauter. Finanzschwache Familien sollen Unterstützung erhalten, dafür setzen sich CDU und Grüne in Wuppertal ein. „Wir haben uns darauf verständigt, das Schulmittagessen ab dem kommenden Schuljahr kostenfrei zu machen“, erklärt Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender der Grünen.
Zeitgleich arbeitet die Bundesregierung an der Unterstützung finanzschwacher Familien: Im Rahmen des „Starke-Familien-Gesetzes“ ist die Übernahme der Kosten durch den Bund für Kinder aus finanzschwachen Familien geplant. Dieser Entwurf, der noch vom Bundestag beschlossen werden muss, sieht den Wegfall des Eigenanteils für Eltern in Höhe von einem Euro vor. „Damit wäre die kommunale Regelung nicht mehr nötig“, zieht Schulz Bilanz zu den Anstrengungen in der Stadtverwaltung. Sollte die Erleichterung durch die Bundesregierung wider Erwarten nicht beschlossen werden, wird der Rat sich wieder mit dem Thema auseinandersetzen, wie Marc Schulz betont: „Sollte sich abzeichnen, dass es im Bundestag gravierende Verzögerungen oder Änderungen zu Lasten der betroffenen Eltern gibt, werden wir das Thema wieder aufgreifen“, so Schulz.


Schwebebahn-Schaukel

WDG-Schüler entwerfen Schwebebahn-Schaukel



Schulleiterin Claudia Schweizer-Motte, Lilly Lückerath und Jannik Weber (Schüler und Möbel-Designer), WSW-Arbeitsdirektor Markus Schlomski (v. li.). (Foto: Wuppertaler Stadtwerke)

(W.) Zwei Schüler und eine Schülerin des Wilhelm-Dörp-feld-Gymnasiums hatten die Idee, die Wuppertaler Stadtwerke halfen bei der Umsetzung. Heute wurden die fertigen „Schwebebahnschaukeln“ in den frisch renovierten Räumlichkeiten der Elberfelder Schule übergeben.
Besonders groß war die Freude bei den drei Erfindern des einzigartigen Möbelstücks. Lilly Lückerath, Jannek Weber und Anton Seyfried hatten den ersten Prototyp der Schaukel aus Wellpappe gefertigt und waren auch in den Entstehungsprozess der „echten“ Möbel in der WSW-Schreinerei eingebunden.
Während der Komplett-Sanierung des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) konnten die Schülerinnen und Schüler aktiv an der Umgestaltung ihrer Schule mitwirken. Rund 50 Schüler der Jahrgangstufen fünf bis zwölf nahmen an einem Möbelbauseminar unter Leitung des Schweizer Architekten und Schulentwicklers Andreas Hammon statt. Die Aufgabe bestand darin, ein Möbelstück zu entwerfen, um sich zum Lernen zurückziehen zu können. Das Dreier-Team entwickelte dafür ein Sitzmöbel, das einem Schwebebahnwaggon im Querschnitt ähnelt: die Schwebebahnschaukel.
„Wir brauchen abseits des Klassenraums einen Ort, an dem wir auch mal ungestört lernen können“, sagt Jannek Weber. „Gleichzeitig sollte es aber auch beweglich sein“, fügt seine Mitschülerin Lilly Lückerath hinzu. „Lernen und Bewegung gehört beim WDG einfach zusammen, wie Wuppertal und die Schwebebahn“, bringt es der Dritte im Bunde, Anton Seyfried, auf den Punkt.
Nach dem Entwurf der Schüler entstanden in der Schreinerei bei den Stadtwerken vier solide Schaukelmöbel, die nun ihren Platz auf den Fluren des WDG finden und dort allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen, zum Lernen, Schaukeln und Entspannen.


Spitzenreiter eine Nummer zu groß für SW Baskets

Ziemlich konsterniert schaut man den gelungenen Aktionen der Leverkusener zu. (Foto: db)

(Ro./Red.) Der Gegner aus Leverkusen war unter den Körben physisch zu stark für die durch die Ausfälle von Zraychenko, Marinkovic und Co. geschwächten SW Baskets.
Eine bittere aber verdiente 43:79-Heimniederlage für das SW-Team vor einer tollen Kulisse. Zahlreiche Fans in der Halle Blutfinke haben die Mannschaft bis zum Ende lautstark unterstützt, leider ohne Erfolg. Nichts wollte gelingen. Jetzt heißt die Devise: Mund abputzen und weiter machen!
Bereits an diesem Wochenende in Essen will das Team die passende Antwort geben, damit beim nächsten Heimspiel die Fans wieder mehr Grund zum Jubeln haben.